Diese Zutaten funktionieren. Das ist das Gute.
Das Schlechte: Wer sie alle einzeln einsetzen will, stößt schnell auf praktische Probleme.
Ulmenrindenpulver muss in der richtigen Konsistenz angerührt werden. Zu wenig Wasser, und die Schleimstoffe entfalten sich nicht. Leinsamen müssen frisch geschrotet und eingeweicht werden, sonst passiert kaum etwas.
Isländisch Moos ist in Deutschland schwer zu finden und in der richtigen Qualität teuer. Kamillentee muss stark genug gezogen sein, damit die Wirkstoffe überhaupt wirksam konzentriert sind.
Und dann stellt sich die nächste Frage: Wie viel davon braucht ein Hund überhaupt?
Je nach Gewicht und Ausmaß der Beschwerden unterscheiden sich die Dosierungen meist massiv.
Selbst wenn du alle Zutaten zusammen hast und die Dosierung recherchiert hast, bleibt ein letztes, alltägliches Problem:
Viele Hunde verweigern Pulver im Futter, mögen den Geschmack von Ulmenrinde oder Isländisch Moos nicht, oder fressen selektiv um die Beimischung herum. Die beste Formel hilft nichts, wenn sie nicht zuverlässig gefressen wird.