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Wie lange braucht eine Zecke, bis sie voll ist?

Die Frage, wie lange braucht eine Zecke, bis sie voll ist, stellen sich viele Menschen. Einmal mit dem Organismus des Hundes verbunden, kann das Blutsaugen über mehrere Tage stattfinden. Während dieser Zeit nimmt das Volumen des Zeckenkörpers deutlich zu. Zecken wie der Gemeine Holzbock ernähren sich von der Blutmahlzeit. Sie dient in erster Linie für die Versorgung des eigenen Körpers, ist jedoch auch für die Fortpflanzung der Zecke von außerordentlicher Wichtigkeit.

Je nach Stadium der Zecken kann diese über einen langen Zeitraum ohne Nahrung auskommen. Das Spinnentier ist – unabhängig von den Zeckenarten – dadurch sehr widerstandsfähig. Begegnet ihr während dieser Zeit kein Wirt, kann sie ihren Organismus dennoch aufrechterhalten.

Sofern sie auf einen Wirt wie einen Hund trifft und sich mit dem Körper des Hundes verbindet, hängt die Dauer des Saugens vom Stadium der Zecken ab. Die Frage ‘Wie lange braucht eine Zecke bis sie voll ist’, lässt sich demnach nicht pauschal beantworten. Forscher geben jedoch eine Zeitspanne von 2 bis 10 Tagen an. Danach fallen Zecken wie die braune Hundezecke automatisch vom Körper des Hundes ab.

 

Wie saugen sich Zecken voll?

Die Zecken besitzen ein modifiziertes Mundwerkzeug. Dieses Mundwerkzeug erinnert hinsichtlich Form, Aufbau und Funktion an eine Schere. Mittels dieser ‘Schere’ ist die Zecke dazu befähigt die Hautoberfläche des Wirtes – etwa des Hundes oder des Menschen – zu durchbrechen und so an das benötigte Blut zu gelangen. Wichtig hierbei ist es zu wissen, dass Zecken nicht an jeder Körperstelle einen Eintritt suchen. Sie konzentrieren sich viel mehr auf Bereiche, die über eine leicht zu durchbrechende – und somit nicht allzu dicke – Hautoberfläche aufweisen. Beim Menschen siedeln sie sich gerne in Kniekehle, Achselhöhle sowie im Genitalbereich an. Beim Hund kommen Bereiche hinter dem Ohr hinzu.

Hat die Zecke den bevorzugten Punkt am Wirt gefunden, gräbt sie sozusagen eine Furche in die Haut. In jener sammelt sich Blut. Dieses Blut saugt die Zecke auf. Während ihrer gesamten Nahrungsaufnahme bleibt sie am selben Platz und sucht sich nicht verschiedene Bereiche des Körpers aus. Jetzt fragen sich viele ‘Wie lange braucht eine Zecke, bis sie voll ist?’. Zecken brauchen in ihrer Entwicklungszeit während bestimmter Phasen Nahrung. Sie sind also nicht immer gefährlich für Tier und Mensch. Es ist daher wichtig, sich mit den Zyklen der Zecken zu befassen, um eine Aussage über die saisonale Gefahr zu treffen.

 

Woran ist ein Zeckenstich erkennbar?

Der Zeckenstich lässt sich nicht so leicht erkennen. Das gilt zumindest dann, wenn die Zecke bereits abgefallen ist. In diesem Fall unterscheidet sich der Stich nicht von einem anderen Insektenstichen. Insektenstiche können nach dem Stich eine leichte Erhebung aufweisen. Auch bei Zecken ist das möglich, allerdings kommt dies nicht immer vor. Meistens bleibt der Zeckenstich unbemerkt, da er keine Symptome verursacht. Befindet sich die Zecke noch an der Stichstelle, so wird sie in der Regel durch Zufall bemerkt. Manchmal nehmen Menschen ein ständiges Jucken wahr, müssen sich an der Stelle kratzen oder sehen die Zecke. Ist sie noch klein, bleibt sie selbst dann beim Kratzen unbemerkt. Auch Hunde bemerken den Zeckenstich nicht sofort. Nach einer Weile fühlen sie sich jedoch von den Parasiten belästigt.

Zecken beim Hund erkennst du daran, dass:

  • sich dein Hund ständig schüttelt
  • dein Hund nervös wird
  • sich dein Hund ständig an bestimmten Bereichen (wie hinter den Ohren) zu kratzen versucht

Siehst du eine Zecke, solltest du diese unmittelbar mit einer Zeckenzange entfernen. Wichtig: Hundehalter fragen häufig ‘Wie lange braucht eine Zecke, bis sie voll ist?’ und wollen warten, bis die Zecke abfällt. Das ist keine gute Idee. Zecken können Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen. Daher ist es wichtig, die Zecke sofort zu beseitigen.

 

Wie entferne ich die Zecke richtig?

Ist die Zecke bereits mit dem Körper des Hundes verbunden, kann sie Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen. Genau deshalb solltest du Zecken sofort mit der Zeckenzange entfernen. Dabei gilt es, präzise vorzugehen. Bleibt der Kopf im Gewebe stecken, kann dies zu Entzündungen führen. Versuche daher die Zecke komplett zu erwischen. Nimm dazu eine spezielle Zeckenzange zur Hand. Setze die Zeckenzange direkt oberhalb der Haut des Hundes an. Achte darauf, dass du die Haut des Hundes nicht quetschst. Außerdem solltest du den Zeckenkörper nicht quetschen. Sobald du den Kopfbereich der Zecke erreicht hast, solltest du die Zecke durch eine Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn aus der Haut des Hundes drehen. Vergewissere dich, dass du die Zecke komplett entfernt hast.

 

Wie entwickeln sich Zecken?

Die Zecke durchläuft während ihres Lebens verschiedene Stadien. Zunächst befindet sich die Zecke im Stadium der Larve. Die Zeckenlarve weist eine Gesamtlänge von lediglich 0,5 mm auf und ist für das menschliche Auge nur schwer zu erkennen. In diesem Stadium hat die Zecke eine weiße Oberfläche und besitzt lediglich drei Beinpaare. Das ist deshalb so besonders, weil Zecken zu den Spinnentieren gehören.

Das nächste Stadium der Zecken wird als Nymphe bezeichnet. Während dieser Zeit sind Zecken deutlich herangewachsen. Ihr Körper kann bereits eine Länge von bis zu 2 mm aufweisen. Noch immer sehen die Zecken in dieser Zeit weiß aus.

Das dritte und letzte Entwicklungsstadium der Zecken ist das Erwachsenenstadium. Die Zecke ist komplett ausgewachsen und hat eine Größe von bis zu 4 mm erreicht. Eine vollgesaugte Zecke allerdings kann deutlich größer sein. Zu jedem Entwicklungsstadium gehört eine Blutmahlzeit. Weibliche Zecken benötigen darüber hinaus eine weitere Blutmahlzeit, um die Eiablage und somit die Fortpflanzung zu garantieren. Übrigens: Männliche Zecken sterben bereits nach der Begattung ab, wohingegen weibliche Zecken nach der Eiablage sterben.

 

Wie lange muss eine Zecke saugen, um Krankheiten zu übertragen?

Nicht nur die Frage ‘Wie lange braucht eine Zecke bis sie voll ist’, ist interessant. Viel wichtiger ist es zu wissen, ab welchem Zeitpunkt die Zecken imstande sind Krankheiten wie FSME oder Borreliose an den Wirt zu übertragen. Haben sich Zecken von Bäumen fallen lassen und treffen auf deinen Hund, müssen sie sich erst bis zur Haut vorarbeiten. Das dauert länger, je dichter das Fell des Vierbeiners ist. Langhaarige Hunde erschweren es Zecken bis zur Hautoberfläche vorzudringen.

Aber umso schwieriger ist es dann auch für dich, sie auf dem Fell zu entdecken. So kommt es, dass vor allem langhaarige Hunde im Sommer zum Teil gleich unter mehreren Zecken zu leiden haben. Du solltest deinen Hund nach jedem Spaziergang auf Zecken wie die braune Hundezecke oder dem Gemeinen Holzbock absuchen.

Das ist deshalb notwendig, da Zecken FSME nicht unmittelbar nach dem Zeckenstich übertragen. Es dauert bis zu 15 Minuten. Erst dann können Zecken FSME oder Borreliose durch den Speichel auf den Körper deines Hundes übertragen. Leider weißt du nicht, wann die Zecke deinen Vierbeiner gestochen hat. Daher gilt: Sobald du Zecken auf dem Körper des Hundes bemerkst, musst du sofort handeln. Nur so kannst du FSME oder Borreliose beim Hund verhindern.

 

Die Symptome bei einer Borreliose

Hat sich dein Hund mit Borreliose infiziert, bemerkst du nicht sofort Symptome. Trotzdem gibt es bei Borreliose einen typischen Krankheitsverlauf, der wiederum mit einer Reihe von Symptomen einhergeht. Zunächst ist dein Hund weitaus müder als üblich. Er wirkt abgeschlagen und hat keinen hohen Bewegungsdrang. Da es durch Borreliose zu Gelenkentzündungen kommen kann, wirst du im späteren Verlauf eine gewisse Lahmheit feststellen. Auch Fieber ist möglich.

Darüber hinaus kann die Entzündung innerhalb bestimmter Gelenke auf alle Gelenke übertragen werden. Auch eine Lymphknotenschwellung ist im Zuge der Erkrankung typisch. Stellst du eines oder mehrere der Symptome fest, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, denn dann ist schnelle Hilfe wichtig. Damit dein Hund wieder gesund wird, braucht er eine gute medizinische Behandlung, ansonsten ist mit einem chronischen Verlauf zu rechnen. Hat dein Hund die Krankheit besiegt, kann es dennoch zu einer neuen Infektion kommen. Jetzt musst du ihn genau beobachten.

 

Wie lange leben Zecken

Zecken haben eine Lebenszeit von 3 bis 5 Jahren. Als äußerst widerstandsfähige Lebewesen können sie den unterschiedlichen Lebensbedingungen problemlos trotzen. So ist es aufgrund ihres angepassten Atmungssystems für sie sogar möglich, unter Wasser zu überleben. Unter Wasser können Zecken bis zu 3 Wochen überdauern – vorausgesetzt, sie benötigen während dieser Zeit keine Blutmahlzeit. Zecken durch den Abfluss zu spülen, macht daher wenig Sinn. Darüber hinaus überleben Zecken auch in der Waschmaschine. Die Hundedecken sind daher vor dem Waschgang auf Zecken zu untersuchen. Eine Temperatur von 60 Grad Celsius und höher können Zecken nicht aushalten.

Wie lange überleben Zecken ohne Wirt?

In der Wohnung können Zecken ohne Wirt bis zu 10 Tage überleben. Finden sie einen Wirt, ist die Überlebenschance weitaus größer. Schließlich ist das Nahrungsangebot gegeben. Wer sie versehentlich in das Gefrierfach bringt, tötet die Zecke ebenso nicht ab. Zecken können niedrigen Temperaturen von bis zu 12 Grad Celsius unterhalb des Gefrierpunktes problemlos standhalten. Sicher: Hier werden sie nicht länger als einen Tag überleben. Trotzdem ist die Anpassungsfähigkeit der Zecken sehr erstaunlich.

 

Wie lange saugt eine Zecke am Hund und wann fallen Zecken ab?

Die vollgesogene Zecke fällt automatisch ab. Bevor sie ihre Blutmahlzeit vollendet hat, wird sie jedoch nicht abfallen. Wie lange braucht die Zecke, bis sie voll ist? Das lässt sich nicht pauschal sagen. Der Saugakt nimmt in der Regel bis zu 10 Tage in Anspruch. Erst nachdem die Zecke vollgesogen ist fallen Zecken von alleine ab. Entdeckst du sie also bereits vorher im Fell deines Hundes, dann solltest du die Zecken selbst entfernen. Traust du dir dies nicht zu oder fehlt dir das passende Werkzeug, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Dieser wird die Zecke mit einer Zeckenzange entfernen und sich bei der Gelegenheit die Stichstelle genauer ansehen.

 

Wie kann ich meinen Hund vor Zecken schützen?

Ob braune Hundezecke oder der Gemeine Holzbock: Zecken beim Hund sind gefährlich. Sie können ernste Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen. Übrigens: Mittlerweile gibt es eine Impfung für Hunde gegen Borreliose. Diese Borreliose Impfung muss jedoch regelmäßig wiederholt werden. Lebst du mit deinem Hund in einem von vielen Zeckenarten besiedelten Gebiet, macht die Impfung gegen Borreliose auf jeden Fall Sinn. Allerdings wirkt die Impfung nur gegen Borreliose, nicht aber gegen FSME. Gegen die Viruserkrankung FSME gibt es bislang keine adäquaten Angebote. Bei einer infizierten Zecke ist die Übertragung an den Hund daher immer gegeben. Genau deshalb solltest du dich gegen Zecken wehren und das kannst du, indem du deinen Hund mithilfe verschiedener Maßnahmen gegen Zeckenarten wie der braunen Hundezecke schützt:

  • Laufe mit deinem Hund nicht durch hohe Gräser
  • Reibe deinen Hund mit ein wenig Kokosöl ein, bevor ihr nach draußen geht
  • Suche deinen Hund nach der Gassi-Runde nach Zecken ab
  • Setze Naturpräparate wie Bierhefe ein